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Psyche und Stadt unter Druck: Ethnografische Zugänge zur Klimakrise - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51714
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 13.04.2026 bis 18.07.2026  212 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


Institutsgebäude (eh. Mohrenstr.) - Anton-Wilhelm-Amo-Straße 40/41 (AMO 40)

  findet statt    
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bister, Milena, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Bachelor of Science  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Seit etwa 20 Jahren lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in städtischen Räumen. Unter dem Druck sich verschärfender Umwelt- und Klimakrisen scheinen sich zunehmend neue städtische Atmosphären zu entwickeln, die das Psychische und das Ökologische im Spannungsverhältnis zueinander halten. In einer Zeit, in der Zukunfts- und Klimaängste um sich greifen, widmet sich dieses Seminar den vielfältigen Verflechtungen zwischen sich wandelnden Umweltphänomenen und Formen des psychischen Erlebens in Städten. Ziel des Seminars ist zu vermitteln, wie ethnografische Forschungsarbeiten zum Verständnis und der Gestaltung dieser Verflechtungen beitragen können.

In dieser Lehrveranstaltung setzen wir uns mit sozial- und kulturwissenschaftlichen Zugriffen auf die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen dem Psychischen und dem Städtischen auseinander und erörtern deren wechselseitige Hervorbringung in der Gegenwart. Dabei wenden wir uns vorrangig aus Perspektive der Medizinanthropologie wie auch der Science and Technology Studies psychiatrischen Wissenspraktiken und Klassifikationen zu und besprechen, wie diese entscheidend das Alltagsverständnis sowie das Erleben psychischer Belastungen in Städten prägen. Ebenso werden wir anhand von Arbeiten im Schnittfeld von Medizinanthropologie und Stadtforschung sozial- und kulturwissenschaftliche Konzepte diskutieren, die jenseits medizinischer Begrifflichkeiten das Zusammenspiel von psychischem Befinden und Stadtleben analytisch fassen. In intensiver Auseinandersetzung mit der anthropologischen Forschungsliteratur bekommen Studierende zusätzlich die Gelegenheiten, eigene Alltage und Beobachtungen ethnografisch-explorativ zu erkunden.

Das Seminar findet wöchentlich im Wechsel in Präsenz und online über Zoom statt. Weitere Details werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben. Bei Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an die Lehrveranstaltungsleiterin.

 

Prüfung

Alle in Studienordnung vorgesehenen Prüfungsformate werden angeboten.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin