AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Ökologische Konflikte: Gesellschafts- und Selbstbilder in der Transformation (Teil I) - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 530909
Semester WiSe 2025/26 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.07.2025 - 31.03.2026    aktuell
Zentrale Nachfrist    13.10.2025 - 16.10.2025   
Zentrale Frist    01.07.2025 - 08.10.2025   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 12:00 bis 16:00 wöch 205 (Seminarraum)
Stockwerk: 2. OG


alttext alttext
Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
August findet statt     25
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
August, Vincent, Professor, Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   20  -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   20  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie
Inhalt
Kommentar

Das ökologische Projekt ist stark ins Hintertreffen geraten: Die Klimabewegung zeigt erhebliche Erschöpfungssymptome. Die organisierten Gegenspieler weitergehender Klimamaßnahmen haben sich vorerst in vielen Teilen durchgesetzt. Aber wieso treffen eigentlich die Deutungsangebote, die ökologische Politik als Autoritarismus, Terrorismus, als Zwang, Überbelastung oder Dilettantismus rahmen, auf fruchtbaren Boden? In diesem Lehrforschungsprojekt loten wir die Resonanz und Reaktanz in der Bevölkerung zur sozialökologischen Transformation aus, um Rückschlüsse für die möglichen Entwicklungspfade in die kommende Gesellschaft zu ziehen.

Dafür verbinden wir zeitdiagnostische, politikökonomische, gesellschafts- und konflikttheoretische Perspektiven (Blühdorn, Wagner, Charbonnier, Staab, August, Dörre) mit einer umfassenden empirischen Analyse. In der empirischen Arbeit untersuchen wir die Vorstellungen von und Kritik an Politik und Gesellschaft, die Ideen von gelingendem Leben und sozialem Wandel in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Dazu designen und erheben wir gemeinsam qualitative Interviews, werten sie aus und setzen sie zur Theorie in Bezug. Welches moralische und politische Orientierungswissen leitet Handwerker:innen, Landwirt:innen oder Dienstleistungsangestellte in ihren Haltungen zur ökologischen Transformation an? Gibt es einen ‚grünen Geist des Kapitalismus‘? Und welche Allianzen zeichnen sich in Streit um die kommende Gesellschaft ab?

Auf Basis unserer Lektüren und Studien diskutieren wir die Machbarkeit und Aussichten einer ökologischen Transformation: Welche Pfade sind wahrscheinlich? Welche Konflikte erwarten uns? – Und wie setzt man die theoretischen und empirischen Erkenntnisse ganz praktisch in gute akademische Texte um?

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2025/26. Aktuelles Semester: SoSe 2026.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin