Während konservative und rechte Kommentator:innen häufig behaupten, Menschen würden zwar meinen, sie seien diskriminiert, aber könnten das auf Grundlage persönlicher Erfahrung eigentlich gar nicht wissen, wird in linken Kreisen gelegentlich die Behauptung aufgestellt, dass nur Personen, die bestimmte persönliche Erfahrungen – etwa von Rassismus und Sexismus – gemacht hätten, auch Wissen über die relevanten Phänomene haben können. Aber was ist an Behauptungen wie diesen dran? Halten Behauptungen wie diese einer näheren Überprüfung überhaupt stand? In diesem Seminar, das im Zusammenhang mit einem aktuellen Forschungsprojekt von Kristina Lepold steht, werden wir uns mit Texten vor allem aus der sozialen Erkenntnistheorie, aber auch der Sozial- und politischen Philosophie im weiteren Sinn beschäftigen, um gemeinsam darauf zu reflektieren, wie Wissen und persönliche Erfahrung zusammenhängen.
Das Seminar ist auf 40 Studierende begrenzt. Informationen zum Kurs wie auch zu den Teilnahmebedingungen finden sich rechtzeitig auf Moodle.
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