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Kants Rechtslehre - Detailseite

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Veranstaltungsnummer 51021
Semester WiSe 2025/26 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 14:00 bis 16:00 wöch 15.10.2025 bis 11.02.2026  1070 (Hörsaal)
Stockwerk: EG


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Universitäts-Hauptgebäude - Unter den Linden 6 (UL 6)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
  findet statt     40
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Krause, Roland
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Philosophie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Arts  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Science  Philosophie/Ethik Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Philosophie
Inhalt
Kommentar

In Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre leitet Immanuel Kant den metaphysischen Teil seiner politischen Philosophie aus dem Grundsatz seiner praktischen Philosophie her, dem Kategorischen Imperativ.

Genauer gesagt leitet er denjenigen Teil unserer Pflichten her, zu deren Einhaltung Andere oder ein Staat das Recht haben, uns zu zwingen. Diese „Rechtspflichten“ betreffen vor allem Eigentum, Familie, Verträge, Strafe, sowie die Verhältnisse von Bürgerinnen und ihren Staaten, von Staaten untereinander und von Bürgerinnen und fremden Staaten.

So fragwürdig und veraltet einige der Pflichten wirken, die Kant dabei zu Tage fördert, so wichtig und aktuell sind viele andere und so bedenkenswert ist die Art und Weise, auf die Kant sie allesamt begründet: „Handle äußerlich so, daß der freie Gebrauch deiner Willkür mit der Freiheit von jedermann nach einem allgemeinen Gesetze zusammen bestehen könne“. (AA 6.231)

Neben dem unmittelbaren politischen Interesse von Kants Rechtslehre ist das Studium dieser Schrift auch unentbehrlich für ein angemessenes Verständnis von Kants praktischer Philosophie im Allgemeinen. Denn hier zeigt Kant zuerst, wie er sich die Anwendung und damit den Gehalt seines Kategorischen Imperativs vorstellt, den er zuvor (in Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und Kritik der praktischen Vernunft) als obersten Grundsatz der Moral lediglich eingeführt und als gültig ausgewiesen hat: „Handle nach einer Maxime, welche zugleich als ein allgemeines Gesetz gelten kann." 

Kant bemerkt dazu sehr treffend: "Die Einfachheit dieses Gesetzes in Vergleichung mit den großen und mannigfaltigen Folgerungen, die daraus gezogen werden können […] muss freilich anfänglich befremden.“ (AA 6.225)

Diesem in der Tat unvermeidlichen anfänglichen Befremden wollen wir uns in gründlicher Lektüre stellen und es in gemeinschaftlicher Diskussion auf seine Berechtigung hin prüfen. Gemeinsame Textgrundlage soll die von Bernd Ludwig herausgegebene Ausgabe des Felix Meiner Verlags sein (Kant, Immanuel (1986): Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre; Metaphysik der Sitten: Erster Teil. Bernd Ludwig (Hrsg.), Hamburg, Felix Meiner Verlag.)

Vorkenntnisse in Kants praktischer Philosophie sind hilfreich, aber nicht nötig.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2025/26. Aktuelles Semester: SoSe 2026.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin