Die Übung führt in aktuelle Debatten „evangelikaler“ Religionskulturen ein. Sie zeigt, welche theologischen Grundideen, Gender-spezifischen Traditionen und Frömmigkeitsformen viele Gemeinschaften heute prägen. Anhand aktueller Beispiele (u. a. worship culture, „mega churches“, Christfluencer:innen, FIRE Festival, etc.) diskutieren wir, wie „evangelikale“ Gruppen kommunizieren, sich vernetzen und ihre Identität erzählen.Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Fragestellungen zu Sozialformen, Gender und Gemeindeentwicklung: Wie funktionieren alternative Formen von Gemeinschaft und Gemeinde? Wie entstehen neue Gemeinden? Welche Rolle spielt Leitung in Laiengemeinschaften? Welche Handlungsspielräume haben Frauen in christlich-konservativen Kontexten? Wie wird ehrenamtliches Engagement organisiert? Was bedeutet „urban church planting“ – und welches Gemeindeverständnis steckt dahinter?Darüber hinaus ist eine Begegnung mit der Gemeindeleitung/ ein Besuch einer „non-denominational urban church“ vorgesehen, um ein vertieftes und praxisnahes Verständnis „evangelikaler“ Religionskultur zu ermöglichen.
Wird in der konstituierenden Sitzung bekannt gegeben.
Teilnahmevoraussetzungen: Gute Englisch-Kenntnisse
Mündliche Prüfungen, Essays oder Seminararbeiten
Die Veranstaltung wurde 18 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden: