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Spätlateinische Lektüren - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5220092Ü
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.02.2026 - 03.05.2026   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) ab dem 11.04.2026 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt, da die vorgesehene Platzzahl bereits erreicht ist.

Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 30.4.2026 möglich. Eine Vergabe der frei gewordenen Plätze wird bis dahin wöchentlich erfolgen.
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 12:00 bis 14:00 wöch 3.007 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Feulner findet statt     3
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Feulner, Anna Helene , PD Dr. phil. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Sprache und Linguistik
Inhalt
Kommentar

Wir befassen uns mit der Übergangszeit des Lateinischen zu den romanischen Sprachen. Unser Hauptaugenmerk gilt einem Zeitraum, den wir grob ab etwa 200 n.Chr. bis um etwa 600, mit einem Ausblick Richtung 800 n.Chr. ansetzen wollen – d.h., von den ersten deutlichen Abweichungen vom klassischen Latein in den schriftlichen Quellen bis zur endgültigen Herausbildung der romanischen Sprachen. Von der Warte der klassischen Latinität aus gesehen, handelt es sich um eine Zeit des ‘Niedergangs’ der lat. Literatur; die Quellen überliefern viel ‘barbarisches’ Latein.
In dieser Zeit findet erstens, ganz konkret, eine Reihe von Sprachwandelvorgängen statt. Zweitens werden in den Quellen jetzt auch längst vorhandene Züge der tatsächlich gesprochenen lateinischen Umgangssprache sichtbar, des Latein ‘von der Straße’ – Merkmale, die in der von der Literatursprache dominierten klassischen und nachklassischen Zeit (der sog. ‘goldenen’ und ‘silbernen’ Latinität) kaum zu greifen sind. Diese Umgangssprache, der sermo vulgaris, ist es jedoch, aus der sich die romanischen Sprachen entwickeln.
In der Betrachtung von Besonderheiten der Phonologie, Morphologie und Syntax und nicht zuletzt der Lexik gilt unser besonderes Interesse den Erscheinungen, die auf die romanischen Sprachen vorausweisen.
Hierzu werden wir möglichst verschiedenartige Texte lesen: u.a. pompeianische Inschriften, Grammatikervorschriften, Auszüge aus Reiseliteratur und medizinische Rezepte.
Literatur wird in der Veranstaltung ausgegeben.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin