Dieser Kurs untersucht die transformativen Auswirkungen von Klang- und Medientechnologien aus einer globalhistorischen Perspektive seit ca. 1700 bis in die Gegenwart. Ausgehend von Objekten des Medienarchäologischen Fundus untersuchen wir in Fallstudien zu Telegraphie, Radio, Phonograph, Mikrophon, Lautsprecher u.a. die Wechselwirkungen zwischen Technologie und gesellschaftlichem Wandel. In interdisziplinärer Auseinandersetzung mit Positionen der Sound Studies, Mediengeschichte und Wissens- und Technikgeschichte fragen wir, wie diese Objekte andere Formen der Mobilität und Konnektivität ermöglichten und in der Folge die kulturellen und politischen Landschaften in globaler Perspektive transformierten und neugestalteten. Im Laufe des Seminars setzen sich die Studierenden in kritischen Analysen mit Primärquellen aus dem Medienarchäologischen Fundus auseinander, um einerseits die Rolle von Klang- und Medientechnologien bei der Gestaltung moderner Gesellschaften nachzuvollziehen und andererseits ihre Auswirkungen auf die Globalgeschichte zu verstehen
MAP: Hausarbeit
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