AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden
Im Zeitraum vom 27.04. - 04.05.2026 erfolgt eine Datenmigration der Studierendendaten und die Inbetriebnahme der STU-Funktionen von HISinOne. In diesem Zeitraum stehen HISinOne, AGNES sowie die HIS-GX-Systeme nicht zur Verfügung. Die Prüfungsbüros haben in diesem Zeitraum ebenfalls keinen Zugriff auf Studierenden- sowie Leistungsdaten und können daher keine Leistungsübersichten ausstellen bzw. nur eingeschränkt Auskünfte erteilen.
Bitte beachten Sie auch die   Störungsseite des CMS.

Frühneuzeitliche deutsche Handschriften lesen - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 51458
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Zentrale Nachfrist    13.04.2026 - 16.04.2026   
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 14:00 bis 16:00 wöch von 14.04.2026  5009 (Seminarraum)
Stockwerk: 5. OG


Institutsgebäude - Friedrichstraße 191 (FRS 191)

  findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wille, Arndt
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Geschichte Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Arts  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Science  Geschichte Zweitfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2021 )   -  
Bachelor of Science  Geschichtswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2021 )   -  
Master of Arts  European History Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2017 )   -  
Master of Arts  Geschichtswissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Master of Arts  Global History Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2020 )   -  
Master of Education (GS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2023 )   -  
Master of Education (ISG)  Geschichte 1. Fach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2018 )   -  
Master of Education (QGS)  Sachunterricht (GeWi) Studienfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2023 )   -  
Programmstud.-o.Abl.  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abl.  Geschichtswissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abl.MA  European History Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abl.MA  Geschichte Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abl.MA  Geschichtswissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Programmstud.-o.Abl.MA  Global History Programm ( POVersion: 1999 )   1 - 6 
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Notizen, Liebesbriefe, Tagebücher, Prozessprotokolle, Urkunden, Geschäfts- sowie Verwaltungsschriftgut wurden trotz des Buchdrucks auch in der Frühen Neuzeit (1450 bis 1800) zumeist handschriftlich verfasst. Das Lesen dieser Handschriften stellt heutzutage aber häufig ein erhebliches Problem dar, weil hierfür (v.a. im deutschsprachigen Raum) paläographische Kenntnisse nötig sind. Über die ganze Frühe Neuzeit hinweg und teils bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde beim Schreiben in deutscher Sprache nämlich die sogenannte Kurrentschrift genutzt. Dies erschwert gerade Studierenden immer wieder die Arbeit mit handschriftlichen Quellen sowie den Besuch von Archiven.

Die Übung soll deshalb einerseits paläographische Kenntnisse zum Lesen deutscher Handschriften und andererseits das Anfertigen von Transkriptionen einüben. Neben einer breiten Palette an unterschiedlichen handschriftlichen Quellen stehen dabei vor allem Protokolle aus Inquisitionsprozessen ex officio (bspw. gegen vermeintliche Hexen) und deren Besonderheiten im Mittelpunkt. Geplant ist außerdem mindestens ein Archivbesuch und die Arbeit mit Handschriften im Archivzusammenhang.

Wichtig: Die Modulabschlussprüfung für Studierende im Master Geschichtswissenschaften kann „nur“ als Portfolio (Transkriptionen und Quellenkommentare bzw. -interpretationen) abgelegt werden und damit nur in den Modulen, die dieses Prüfungsformat kennen.

Literatur

Beck, Friedrich und Eckart Henning (Hrsg.): Die archivalischen Quellen. Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, Köln [u.a.] 2012.

Beck, Friedrich und Lorenz Beck: Die Lateinische Schrift. Schriftzeugnisse aus dem deutschen Sprachgebiet vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Köln [u.a.] 2007.

Im Onlinetutorium Ad fontes der Universität Zürich können unter https://www.adfontes.uzh.ch/ad-fontes/einleitung erste Erfahrungen im Transkribieren frühneuzeitlicher deutscher Handschriften gesammelt werden.

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 14 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin