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Theorien sozialer Konflikte - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53097
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Zentrale Nachfrist    13.04.2026 - 16.04.2026   
Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Di. 10:00 bis 12:00 wöch 004 (Seminarraum)
Stockwerk: EG


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Institutsgebäude - Universitätsstraße 3b (UNI 3)

Außenbereich nutzbar Innenbereich eingeschränkt nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Schmidt findet statt     25
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schmidt, Katja , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstud.-o.Abl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Soziale Konflikte sind ein grundlegendes Merkmal pluralistischer Demokratien und prägen Gesellschaften auf vielfältige Weise. Sie können Ungleichheiten sichtbar machen, Gruppenzugehörigkeiten stärken und Veränderungen anstoßen. Gleichzeitig bergen sie das Risiko von Spaltung, Unterdrückung und Feindseligkeiten. Ob Konflikte integrative oder desintegrative Auswirkungen haben, hängt davon ab, wie sie geführt werden, welche Funktionen sie erfüllen und wie sie schließlich gelöst werden.

In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit klassischen und zeitgenössischen Konflikttheorien aus der Soziologie und Sozialpsychologie auseinander. Ein zentraler Fokus liegt darauf, die Anwendbarkeit dieser Theorien auf aktuelle Konflikte zu überprüfen und empirische Beispiele zu diskutieren. Dabei behandeln wir Fragen wie: Welche Konfliktarten lassen sich unterscheiden? Wie entstehen sie, und welche Dynamiken prägen ihren Verlauf? Wie können sie in das demokratische System eingebettet werden und unter welchen Umständen beginnen sie schädlich für die Demokratie zu werden? Welche Auswirkungen haben sie auf die beteiligten Akteure, und welche Lösungsansätze sind denkbar?

Das Seminar soll eine interaktive Plattform bieten, um die Konflikttheorien zu hinterfragen und auf reale Szenarien anzuwenden. Eine engagierte Teilnahme und die gründliche Vorbereitung der Texte sind wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar.

Literatur
  • Blumer, H. (1958). Race prejudice as a sense of group position. Pacific sociological review, 1(1), 3-7.
  • Brewer, M. B. (2001). Ingroup Identification and Intergroup Conflict: When Does Ingroup Love Become Outgroup Hate? In R. D. Ashmore, L. J. Jussim, & D. Wilder (Hrsg.), Social identity, intergroup conflict, and conflict reduction (Bd. 3, S. 17–41). Oxford University Press.
  • Deitelhoff, N., & Schmelzle, C. (2023). Social integration through conflict: Mechanisms and challenges in pluralist democracies. KZfSS Kölner Zeitschrift Für Soziologie Und Sozialpsychologie, 1–25.
  • Simmel, G. (1983) [1908] ‚Der Streit‘, in G. Simmel (Hg.) Soziologie. Untersuchungen über die Formen der Vergesellschaftung. Berlin: Duncker & Humboldt (6. Aufl.), 197-266.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin