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SE Queer Linguistics: Sprache, Identität und gesellschaftliche Machtverhältnisse - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5220079
Semester SoSe 2026 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2026 - 08.04.2026   
Zentrale Abmeldefrist    01.02.2026 - 30.09.2026    aktuell
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch 1.401 (Seminarraum)
Stockwerk: 4. OG


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Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Bunk findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bunk, Oliver , Dr. phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Historische Linguistik Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Master of Arts  Linguistik Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2018 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Sprache und Linguistik
Inhalt
Kommentar

Wie wird Sprache genutzt, um Geschlecht und soziale Positionen herzustellen, zu stabilisieren oder zu hinterfragen? In diesem Seminar geht es darum, wie sprachliche Praktiken Macht produzieren – zum Beispiel durch Benennung, Kategorisierung, Normsetzung oder Sichtbarmachung – und wie diese Prozesse eng mit Gender und Sexualität verwoben sind. Aufbauend auf zentralen Ansätzen der Queer Linguistics erarbeiten wir theoretische Grundlagen zu Sprachideologien und Normativität und wenden sie auf aktuelle Beispiele an, u. a. auf queere und dragbezogene Sprachpraktiken. Das Seminar ist stark praxis- und projektorientiert: Gemeinsame Analysen empirischer Studien werden ergänzt durch eine Exkursion zu einer Drag-Show sowie durch ein vorbereitetes Interview mit einer Berliner Drag-Performer:in. In einer eigenen Projektphase entwickeln Studierende kleine Forschungs- oder Transferprojekte (z. B. Poster, Podcast, Videos, Social-Media-Posts), in denen sie selbst Daten erheben oder Inhalte populärwissenschaftlich aufbereiten. Der Kurs richtet sich an Studierende, die sich für Zusammenhänge zwischen Sprache, geschlechtlicher Diversität, Identität und Macht interessieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Bereitschaft zur Arbeit mit englischsprachiger Forschungsliteratur wird vorausgesetzt. Seminarsprachen sind, je nach Bedarf, Deutsch und/oder Englisch.  

How is language used to create, stabilize, and challenge gendered identities and social positions? In this seminar, we examine how linguistic practices actively produce power — through naming, categorization, norm construction, and processes of visibility and erasure — and how these mechanisms are deeply intertwined with gender and sexuality. Drawing on key approaches in Queer Linguistics, we develop theoretical foundations on language ideology and normativity and apply them to case studies, including queer and drag-related language practices. The course is strongly practice- and project-based. Joint analyses of empirical research are complemented by a field trip to a drag show and a jointly prepared interview with a Berlin-based drag performer. In a final project phase, students develop small research or transfer projects (e.g., academic posters, podcasts, videos, social media posts) in which they collect their own data or translate linguistic research into formats for broader audiences. The course is open to all students with an interest in the intersections of language, gender, identity, and power. No prior knowledge is required. Depending on participants’ needs, the seminar is offered in German and/or English.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin