Als Buchreligionen beziehen sich Islam und Christentum an zentraler Stelle auf religiös-normative Texte, allen voran auf Bibel und Koran. Auch in der religiösen Bildung spielen diese Schriften eine zentrale Rolle, zumal innerhalb des Religionsunterrichts. Zugleich erschließen sie sich Schülerinnen und Schülern heute nicht mehr unmittelbar.
In dieser interreligiös angelegten Lehrveranstaltung werden zentrale Grundlagen der Bibel- bzw. Korandidaktik vorgestellt und nach einem differenzsensiblen Umgang mit diesen Texten gefragt. Wie lassen sich religiöse Texte unterschiedlicher Traditionen so erschließen, dass sie zum interreligiösen Lernen anregen und gleichzeitig zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der eigenen Religion führen?
Das Seminar bietet Raum für fachlichen Austausch, gemeinsame Erprobung von Unterrichtsideen sowie kritische Diskussion über Chancen und Herausforderungen interreligiösen Lernens. |